Brand auf Baustelle – Zahlreiche Atemschutzgeräteträger im Einsatz

30.09.2026
Feuerwehr
Am Mittwoch wurden wir gegen 08:21 Uhr zu einem Brand im Außenbereich eines Gebäudes alarmiert. Da sich die Einsatzstelle in unmittelbarer Nähe unseres Gerätehauses befand, waren die ersten Kräfte innerhalb kürzester Zeit vor Ort.

Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass an einem noch im Bau befindlichen Mehrparteienhaus die Dämmung sowie Teile der Holzverkleidung brannten. Umgehend gingen zwei Atemschutztrupps im Außenbereich zur Brandbekämpfung vor.

Da sich das Feuer jedoch unter der Holzverschalung weiter ausbreitete und aufgrund der starken Rauchentwicklung zusätzliche Atemschutzgeräteträger benötigt wurden, erhöhte die Einsatzleitung das Alarmstichwort auf B4. Daraufhin wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Durch das schnelle Eingreifen konnte eine weitere Brandausbreitung gestoppt werden, bevor die Flammen auf den Dachstuhl übergriffen. Um sämtliche Glutnester erreichen und ablöschen zu können, musste die Holzverkleidung anschließend großflächig mit Motorsägen geöffnet werden. Hilfreich war dabei das noch vorhandene Baugerüst, über das sich die eingesetzten Kräfte entlang der gesamten Gebäudeseite vorarbeiten konnten.

Die Arbeiten unter Atemschutz waren körperlich sehr anspruchsvoll. Insgesamt kamen rund 20 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Gegen 11 Uhr war das Feuer weitgehend gelöscht. Für die anschließenden Nachlöscharbeiten und Kontrollen verblieben weiterhin Kräfte an der Einsatzstelle.

Gegen 15:00 Uhr konnte der Einsatz für uns schließlich beendet werden. Für unsere 28 eingesetzten Kräfte war die Arbeit damit jedoch noch nicht abgeschlossen: Im Gerätehaus folgten nochmals rund drei Stunden Nachbereitung. Eingesetztes Material musste gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht, verschmutzte Einsatzkleidung getauscht und die Fahrzeuge vollständig aufgerüstet werden.

Verletzt wurde bei dem Einsatz glücklicherweise niemand.

Insgesamt waren knapp 100 Feuerwehrkräfte, sowie knapp 10 Kräfte des Rettungsdienstes zur Absicherung der Einsatzkräfte, sowie die SEG Verpflegung vor Ort.
Neben uns waren die Feuerwehren aus Breitbrunn, Hechendorf, Pöcking, Söcking und Aschering sowie Kräfte der Einsatzleitung und der Kreisbrandinspektion im Einsatz.